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Feng Shui: Lass’ das Chi fließen

Feng Shui: Lass’ das Chi fließen

Spiritualität & Selbstfindung | 18. Juni 2019

Verschwinden meine Kopfschmerzen, wenn mein Bett künftig links statt rechts steht? Floriert mein Unternehmen, wenn ich einen Spiegel an diese Tür hänge? Fragen, mit denen sich Feng Shui befasst, die jahrtausendealte Kunst, die Energie in Räumen so zu lenken, dass sie harmonisch und gleichmäßig fließt.


Der Grundgedanke des Feng Shui klingt zunächst trivial: Wir interagieren ständig mit unserem Umfeld. Genau wie in unserem Gehirn bestehen auch zwischen uns und unserem Umfeld psychologische Zusammenhänge. Der Verlauf unseres Lebens in beruflicher, finanzieller, gesundheitlicher sowie zwischenmenschlicher Hinsicht hängt unter anderem von unserem Verhalten und unserer Ausstrahlung ab. Einen Teil davon können wir bewusst steuern, der weitaus größere Teil wird von unserem Unterbewusstsein gesteuert. Wie diese Steuerung ausfällt, hängt auch von unserer Umgebung ab. Die chinesische Raumpsychologie Feng Shui beschäftigt sich mit der Analyse genau dieser Außenräume.


Im Feng Shui werden acht Aspekte des Lebens unterschieden: Finanzen und Reichtum, Familie und Gesundheit, Wissen und Weisheit, Ruhm und Macht, Karriere, Partnerschaft, Kreativität und Sexualität, Freunde. Jedem Lebensbereich wird ein bestimmter Raum zugeordnet. Gibt es in einem oder mehreren Aspekten eine Blockade oder ein Ungleichgewicht, werden Hilfsmittel eingesetzt, um einen besseren Energiefluss zu bewirken. So soll die Chi-Energie im Hause erhöht werden, damit die Bewohner der Räume sich wohler fühlen und mehr Kraft für neue Ideen und Pläne haben.


Feng Shui für den Alltag


Die Hilfsmittel im Feng Shui sind beispielsweise Möbel und Dekorationsgegenstände in unterschiedlichen Farben, Formen und Materialien. Die Bandbreite von Feng Shui ist groß: Es kann bereits bei der Planung eines Neubaus oder erst bei der Gestaltung von Innenräumen eingesetzt werden. Die Feng-Shui-Beraterin und -Ausbilderin Petra Coll Exposito gibt auf ihrem Blog Tipps, wie jeder die Grundprinzipien von Feng Shui ganz einfach nutzen kann:

  1. Unser Haus braucht ab und zu einen Energieschub. Die Fenster zu öffnen und frische Luft ins Haus strömen lassen, ist die erste Präventionsmaßnahme im Feng Shui.
  2. Aufräumrituale befreien uns von überflüssigen Gegenständen. Ein heißer Tipp ist dabei: Behalte alles, was du liebst. Unliebsame Geschenke oder Dinge von Menschen, die wir nicht mögen, sollten schleunigst beseitigt werden. Dadurch werden wir ruhiger, ausgeglichener und halten uns mit einem ganz anderen Gefühl im Zimmer auf.
  3. Blockaden entfernen: Möbel sollten nach Feng Shui so ausgewählt werden, dass sie dem Raum an sich einen gewissen Freiraum lassen. Je kleiner der Raum ist, desto filigraner und leichten sollten die Möbel sein. Große Räume mit hohen Decken vertragen eher schwere Möbel.
  4. Für Farben und Formen gilt: Leichte Farben für kleine Räume, denn kräftige Farben machen den Raum kleiner. Jede Farbe ist einem der Fünf Elemente zugeordnet: Holz, Wasser, Metall, Erde und Feuer. Die Bedeutung der Elemente ist metaphorisch zu verstehen und beschreibt, wie sich Chi im Raum verhält. Zum Beispiel ist das Feuerelement eher dynamisch und wird durch die Farbe Rot symbolisiert. Zu viel Rot kann uns aus der Haut fahren lassen und zu ungewollten Aggressionen führen.
  5. Spitze Gegenstände, die auf die Tür zeigen, sind im Feng-Shui-Verständnis wie Giftpfeile. Wie das Wort schon ausdrückt, wirken diese Kanten wie negative Merkmale und erzeugen unterbewusst Aggressionen. Möbel und Kartons sind so zu stellen, dass die Tür nicht blockiert wird.
  6. Räume mit einem guten Duft versehen. Das hebt Emotionen und hilft, alte Energien vom Raum zu lösen. So wirkt Lavendel eher beruhigend, Zitrone erfrischend. Jeder Mensch hat dabei seine Vorlieben. Hat unsere Großmutter zum Beispiel Mottenkugeln verwendet, so wird uns dieser Geruch immer an sie erinnern. Die Emotion ist unmittelbar an den Duft gekoppelt. So ist es entscheidend, ob wir ein gutes Gefühl oder eher eine Ablehnung gegen unsere Großmutter hegen.
  7. Ordnung kann dabei helfen, ruhiger zu werden. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz mit einem organisierten System nach Feng Shui hilft uns dabei, die Arbeitszeit zu verkürzen. Je mehr Unordnung unser Auge sieht, desto weniger können wir uns auf das Wesentliche konzentrieren.
  8. Der wohl wichtigste Punkt überhaupt, sagt Petra Coll Exposito, ist die Ausrichtung der Möbel. Besonders an den Plätzen, an denen wir uns oft aufhalten. Hier sollten die Möbel nach den persönlich bevorzugten Himmelsrichtungen gestellt werden. Nach Feng Shui hat jeder Mensch seine eigenen persönlichen Richtungen, die durch das Geburtsdatum bestimmt werden. Auch zeitliche Qualitäten spielen im Feng Shui eine große Rolle. Da Raum und Zeit eng miteinander verbunden sind, hat jeder Sektor im Haus seine Hoch- und Tiefphasen. Auch wir laufen durch diese Zeitphasen: So empfinden wir zum Beispiel manche Jahre positiver als andere. Im Feng Shui können wir diese Zeiten gut erkennen und mit einer gezielten Möbelplatzierung entgegenwirken.