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Fastenkuren: Zur inneren Balance durch Verzicht

Fastenkuren: Zur inneren Balance durch Verzicht

Gesundheit & Ernährung | 18. Juni 2019

Einige tun es regelmäßig, andere einmal und nie wieder. Einige nehmen sich dafür Urlaub und suchen die Ruhe, andere gehen währenddessen ganz normal weiterarbeiten und integrieren es in ihren Alltag. Die Rede ist vom Fasten, dem temporären Verzicht auf feste Nahrung. Wer fastet, möchte meist ein paar Kilo abnehmen, den Körper detoxen, bewusster essen oder mehr Vitalität und Gesundheit erreichen – kurz: Das Ziel beim Fasten ist eine Reinigung des Körpers und des Geistes.


Fasten hat bereits eine sehr lange Tradition: Es spielt zum Beispiel in allen Weltreligionen eine Rolle. Gehörte der Verzicht zwischen Aschermittwoch und Ostern früher auch fest zum christlichen Jahresverlauf, geriet die bewusste Enthaltung eine Zeit lang aus der Mode. Doch ganz abgesehen von religiösen Motiven wird die heilsame Wirkung von Fastenzeiten inzwischen von Forschern aus aller Welt bestätigt, wie das Wissenschaftsmagazin Geo schreibt.


Fasten stößt im Körper heilsame Prozesse an


Den Wissenschaftlern zufolge wirkt Fasten wie ein heilsamer Schock auf den Körper und löst heftige biochemische Reaktionen aus. So können beispielsweise spezielle Reinigungsmechanismen angeregt, Entzündungen gehemmt und hoher Blutdruck gesenkt werden, wie Studien zeigen.


Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor an der Berliner Charité, behandelt regelmäßig Patienten durch freiwilligen Verzicht auf Nahrung und ist überrascht von den guten Ergebnissen. Er spricht sogar von einer „wahren Explosion neuer Erkenntnisse über das Fasten“. Bewusster Nahrungsverzicht wirkt seiner Erfahrung nach nicht nur verjüngend auf Zellen und Organe, sondern kann sogar die Heilung bei Operationen und Chemotherapien unterstützen. Andreas Michalsen hat auch beobachtet, dass Fasten bei chronischen Erkrankungen ebenso wie bei Krebs und bei Altersleiden wie Demenz positive Wirkung haben kann.

 

Dabei geht es beim Fasten gar nicht darum, möglichst lange zu hungern. Im Gegenteil, bereits kurze Phasen ohne Essen tun dem Körper und der Seele erstaunlich gut. Oft genügt es schon, ab und zu mal einen Fastentag einzulegen oder auch nur ein paar Stunden am Tag nicht zu essen. Die gute Nachricht der Wissenschaftler lautet also: Es geht nicht um die Kalorien auf dem Teller, sondern um die Stunden ohne Nahrung. Und dann soll es dank Serotonin-Ausschüttung ja noch das unvergleichliche Gefühl des “Fasten-Highs” geben…